Vergleich Ökostrom - Anbieter


Nehmen Sie Ihren persönlichen Atomausstieg selbst in die Hand!

Die Deutschen sind Stomwechsel-Muffel.
Nur 4% machten in den letzten 5 Jahren von ihrer Freiheit Gebrauch, sauberen Strom zu beziehen!
Dabei genügt eine Postkarte oder sogar nur das Ausfüllen eines Online Formulars.
Den Rest erledigt der neue Anbieter!


Die Deutschen sind falsch informiert
In einer repräsentativen Emnid-Umfrage sprechen sich zwar 67% der 1008 Befragten für eine großzügige Förderung der Windkraft aus. Und 79% beteuern, daheim fleißig Energie zu sparen.

Doch einen Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter ziehen lediglich 7% in Erwägung.

Die übrigen Ökostrom-Muffel wurden gefragt, warum sie nicht wechseln wollen:

Das Wechseln sei zu umständlich. (47%)
Das ist falsch.
Das Ummelden ist mit dem Abschicken einer Postkarte oder dem Ausfüllen eines Online Formulars auf der Homepage erledigt. Den Rest erledigt der Ökostrom - Anbieter. Hat man die Zählernummer zur Hand dauert das Anmelden keine 5 Minuten!

Die Ökostrom - Anbieter seien unzuverlässig. (28%)
Das ist falsch.
Die 100%ige Stromversorgung ist immer garantiert.

Die alternativen Anbieter seien zu teuer. (39%)
Der kleine Aufpreis von ca. 5% geht nicht in die Kassen der Ökostrom - Anbieter sondern in die Kassen der großen Konzerne wie der RWE, die durch Wucherpreise für die Durchleitung des Stromes durch ihr Stromnetz oder völlig überhöhte Zähler-Ablesegebühren abkassieren.
Zusätzlich müssen absurderweise die Ökostrom - Anbieter auch noch Ökosteuer zahlen!

Gemessen am europäischen Durchschnitt haben die Netzbetreiber 2003 den Privathaushalten 5 Milliarden Euro zu viel in Rechnung gestellt: 7 statt 3,5 Cent pro kWh. Bei einem Verbrauch von 3500 kWh im Jahr könnte ein 4 Personen Haushalt immerhin 125 Euro sparen.

Jahrzehntelang wurde Atomstrom mit Milliarden-Suventionen gefördert. Milliarden-Kosten für die Lagerung unseres Atommülls werden in den kommenden Jahrtausenden an die nach uns folgenden Generationen vererbt. Würden diese Kosten statt vom Steuerzahler vom Stromkunden bezahlt, wäre auf der ganzen Welt nie ein einziges Atomkraftwerk gebaut worden! Atomkraft ist ein Minus-Geschäft das nur durch massive staatliche Zuschüsse existieren kann!

Hätten wir eine faire Strom-Politik, wäre die Atomenergie vom ersten Tag an völlig unwirtschaftlich gewesen.

Beim Ökostrom - Anbieter Greenpeace-energy kostet die Erzeugung des Stromes nur 26% des Endpreises!
74% sind Abgaben und Gebühren, die dazu dienen, es den alternativen Anbietern so schwer wie möglich zu machen.
(Details siehe unten)

Unfälle und Skandale - auch in Deutschland - und der Beihnahe-GAU 2006 in Schweden zeigen immer wieder, wie "sicher" die Atomenergie ist!
Siehe weitere detaillierte Infos über Atomenergie

Tschernobyl war kein Unfall, sondern ein Experiment!
Weiteres zu Tschernobyl.



Ein modernes Windrad mit 4,5 Megawatt kann 4000 Haushalte versorgen.
Die Teile müssen 200 mal länger halten als die eines Autos.
Die Rotorblätter haben fast die Spannweite eines Jumbojets.
     
Windrad
 

Desinformation durch die Medien

All die folgenden Pseudo-Argumente entstammen der Propaganda von RWE und Konsorten, die bemerken, dass sie Marktanteile verlieren. Von 1999 bis 2004 ist der Ökostrom Anteil in Deutschland von 4% auf 10% gestiegen.
Über gezielte Desinformations-Kampagnen in der Presse versuchen sie, ihre sauberen Konkurrenten schlecht zu machen:

Die Windkraft werde subventioniert
Das Gegenteil ist der Fall.
Die Unterstützung für den regenerativ erzeugten Strom kommt nicht aus Steuergeldern, sondern wird nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) direkt auf den Stromkunden umgelegt (0,3 Cent / kWh) Das macht nach Berechnungen des Bundesumweltministeriums ca. 1 € pro Monat und Haushalt aus.

Die Zukunfts-Studie "Windstärke 12" der Europäischen Windenergie-Vereinigung EWEA prognostiziert der Branche für die nächsten 10 Jahre ein jährliches Wachstum von 25%.

Im Februar 2005 war Strom aus Windkraft billiger als konventionelle Energie an der Strombörse Leipzig.
Dank stark steigender Brennstoffpreise wird Windenergie spätestens 2015 die günstigste Energieform sein.


Deutschland
Subventionen für
Kosten bis 2003
Quelle
Kernenergie
Bau von Forschungsreaktoren 20 Mrd € Die Welt online 2000
Stilllegung / Rückbau kerntechnischer Anlagen bis 2009 2,5 Mrd € Forschungszentrum Karlsruhe 2002
Abriss Atomversuchsreakor Jülich bis 2020 500 Mio € Schätzung des Bundesrechnungshofes
Betrieb und Stilllegung Morsleben 505 Mio € Bundesamt für Strahlenschutz 2003
Öffentlicher Finanzierungsanteil an gescheiterten Projekten: Kalkar, Hamm-Uetropp, Wackersdorf, Hoberg, Nukem, Mox, Mühlheim-Kärlich 9 Mrd € RWE / Welt am Sonntag in "Neue Energie" 11/96
Castortransporte 3 Mrd € BKWK 2003
Sanierung Wismut bis 2005 6,6 Mrd € Wismut GmbH
Abriss / Endlagerung Greifswald 2040 6 Mrd € Energiewerke Nord
Verlust von Steuereinnahmen aufgrund nicht versteuerter Rückstellungen 20 Mrd € Die Welt online 2000
Steinkohle
Subventionen 100 Mrd € (1980-93) Umweltbundesamt 2003
Lastenausgleich für die Bergbau BG 400 Mio € / Jahr HVBG
Kosten für Abpumpen und Bergschäden 500 Mio € / Jahr  
Braunkohle
Braunkohleschutzklausel (Subvention der Kraftwerksmodernisierung durch höhere Strompreise der ostdeutschen Stromkunden) 8 Mrd € BKWK 2003
Sanierung der mitteldeutschen und Lausitzer Braunkohlegebiete bisher 6 Mrd €
(+2 Mrd € bis 2007)
Lausitzer und mitteldeutsche Bergbau Verwaltungsgesellschaft
Öffentliche Mittel für Modernisierung von Braunkohlekraftwerken z.B. Kraftwerk Schkopau 300 Mio €  
Straßenverlegung aufgrund von Braunkohlentagebau und Zuwendungen für Umsiedlungen Noch nicht quantifizierbar  


Weltweit
Forschung und Entwicklung für
Atomenergie
Alternativen
Bis 1973 150 Mrd. Dollar 0 Dollar
1973 bis 1992 168 Mrd. Dollar 22 Mrd. Dollar


Die deutsche Steinkohle ist wegen der schwer zugänglichen Lagerstätten nicht konkurrenzfähig. Die EU subventioniert sie jährlich mit 3,3 Milliarden Euro!

Auch wenn Clement nicht müde wird zu betonen, dass Braunkohle ein subventionsfreier preiswerter Energieträger sei, belegt eine Studie des Umweltbundesamtes das Gegenteil: Die deutsche Braunkohle wird jährlich mit 1 Milliarde Euro subventioniert: Umsiedlungsförderungen, die unentgeltliche oder verbilligte Nutzung von Wasser bis hin zur Befreiung von der Stromsteuer. (Obendrein hat Braunkohle einen sehr schlechten Wirkungsgrad bei der Stromerzeugung, weil sie zur Hälfte aus Wasser besteht.)

Die Atomenergie wird seit dem ersten Tag mit Steuergeldern in Milliarden-Höhe subventioniert. Siehe weitere detaillierte Infos über Atomenergie!

Fazit: Fairer Wettbewerb auf dem Strommarkt ? - Nein Danke!

Die anfangs von vielen Energieversorgern belächelten regenerativen Energien haben sich längst zu einer ernsthaften Konkurrenz für die Alt- Monopolisten entwickelt. Deshalb werden die schmutzigen Riesen wie RWE, E.on und Co nicht müde, ihre sauberen Konkurrenten in den Schmutz zu ziehen.


EnBW setzt sich für EEG ein
November 2005: Nach jahrelangen Angriffen auf das Gesetz zur Förderung von Ökostrom plädiert erstmals einer der 4 großen deutschen Stromkonzerne, EnBW, für die Fortführung des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz).

Das Positionspapier der EnBW räumt den Erneuerbaren Energien einen so hohen Rang ein, dass viele Leser zunächst an eine plumpe Fälschung glaubten. Es ist eine klare Absage an die andauernde und mit hohem propagandistischem Aufwand betriebenen Versuche des Verbands der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), das weltweit erfolgreichste Gesetz zur Markteinführung der Ökoenergien abzuschaffen.

Laut EnBW gehören die Erneuerbaren Energien zu den "Schlüsseltechnologien für das 21. Jahrhundert". Ihr Ausbau sei "sinnvoll und nötig" zur Verringerung der Kohlendioxidemissionen, wegen der Endlichkeit der fossilen Energieträger Öl, Erdgas und Kohle, wegen der Preisrisiken des Weltenergiemarktes und weil Deutschland eine führende Rolle spielen kann.

Bundscherer appellierte an die 3 anderen Großen der Branche - E.on, Vattenfall und RWE - ihre Angriffe auf das EEG nun umgehend einzustellen und stattdessen am kontinuierlichen Aufbau eines neuen EEG mit mehr dezentralen Elementen mitzuarbeiten.

Zitat Bundscherer: "Die Zeit des ideologisch motivierten Widerstands gegen die Erneuerbaren Energien geht zu Ende."


Europa folgt dem deutschen Vorbild des EEG

Eine Untersuchung der EU kam zu dem Ergebnis, dass das deutsche Erneuerbare Energien Gesetz die effektivste und preiswerteste Mehthode ist, Ökostrom zu fördern. Von den 25 EU Staaten orientieren sich bereits 16 am Vorbild des EEG und vergüten eingespeisten regenerativen Strom zu festen Sätzen..


Die regenerativen Energien würden keine neuen Arbeitsplätze schaffen
Das Gegenteil ist der Fall:    (Quelle: Umwelt Bundesamt)

Bereich Arbeitsplätze 1998 Arbeitsplätze 2002
Windkraft 15.600 53.200
Wasserkraft 8.600 8.400
Solarthermie 4.700 6.700
Photovoltaik 700 6.000
Biomasse 25.400 29.000
Wärmepumpen 1.600 2.400
Dienstleistungen 10.000 13.000
Summe 66.600 118.700

Energieform bestehende
Arbeitsplätze (2003)
neue Arbeitsplätze
bis 2010
neue Arbeitsplätze
bis 2020
Atomindustrie 18.000 0 0
Kohlebergbau 55.000 0 0
Erneuerbare Energien 130.000 75.000 270.000

Windboom:
Die Windanlagenhersteller (z.B. Enercon) sind nach der Autoindustrie längst der größte Abnehmer für hochwertigen Stahl in Deutschland und sichern damit in Hüttenwerken tausende Jobs. Dutzende Offshore - Windparks mit einer Leistung von 250 Megawatt pro Windpark werden in den nächsten Jahrzehnten in Nord- und Ostsee gebaut. Bis 2030 sollen diese insgesamt 25 Gigawatt oder 15% des deutschen Bedarfs liefern!

Die EWEA Studie "Windstärke 12" prognostiziert weltweit über 2 Millionen neue Arbeitsplätze. Hindernisse für die Windkraft sind derzeit der unfaire Netzzugang und bürokratische Hürden. Wenn diese Hindernisse beseitigt werden, kann die Windindustrie bis zum Jahr 2020 ihren Umsatz verzehnfachen, von jetzt 8 auf 80 Milliarden Euro.

Solarboom:
In Deutschland ansässigen Solarzellenproduzenten konnten 2004 ihre Fertigungskapazitäten verdoppeln. Die Solarbranche zählt national wie international zu den innovativsten und wachstumsstärksten Branchen. Aus einer Nischenproduktion entsteht derzeit eine bedeutende weltweit expandierende Schlüsselindustrie. In den vergangenen Jahren haben die 7 großen Siliziumproduzenten rund eine Milliarde Euro in den Ausbau der Kapazitäten investiert, von 14.000 Tonnen auf heute rund 27.000 Tonnen. Die durchschnittliche Gewinnmarge der Solarindustrie hat sich 2005/6 von 15% auf 30% verdoppelt.
Silizium gibt es mehr als ausreichend auf der Welt, schließlich ist es mit 28% nach Sauerstoff das zweithäufigste Element der Erde. Für Solarzellen mit einer Leistung von 1 Megawatt werden 11 Tonnen Silizium benötigt. Es werden neue Fertigungsstätten errichtet und die Produktion wird optimiert: So arbeitet Wacker Chemie zum Beispiel an der Produktion von Siliziumgranulat im Wirbelschichtverfahren. Hinzu kommen verbesserte Wirkungsgrade, Prozessoptimierung, reduzierte Zelldicken, sinkende Bruchraten bei der Zellfertigung, Recycling von Produktionsabfällen.
Wann immer sich in der Vergangenheit das Produktionsvolumen der Solarindustrie verdoppelt hat, sind die Kosten um ca 20% gesunken. Außerdem wird an Modulen gearbeitet, die ohne Silizium auskommen, z.B. Dünnschichtsolarmodule, oder die CIS-Zellen aus Kupfer-Indium-Sulfid.
Die EU will bis 2010 den Zuwachs an Solarenergie verzehnfachen. Dann werden die Kosten auf 25% sinken.

April 2006: Die Shell Solar GmbH nimmt die weltweit größte Solaranlage in Pocking (Bayern) in Betrieb. Die 57.912 Solarmodule würden aneinander gereiht 75 km lang sein.

Deutschland ist Weltmeister bei Wind- und Sonnenstrom
Unternehmen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien wollen in den nächsten 15 Jahren in Deutschland 200 Milliarden Euro investieren. Bis 2020 sollen mehr als eine halbe Million Arbeitsplätze in diesem Bereich entstanden sein. Deutschland hat sich eine Vorreiterrolle im internationalen Vergleich gesichert. Bis 2020 erwartet die Branche ein jährliches Wachstum von über 10%, ein Exportvolumen von 15 Milliarden Euro pro Jahr und die Senkung der Kosten im Mittel um 40%. Dies reduziert die Treibhausgase um 270 Millionen Tonnen. Deutschland spart dadurch jedes Jahr Öl-, Gas- und Kohleimporte im Wert von 20 Milliarden Euro.
Werden heute die Weichen gestellt, kann der Weltmarkt für Erneuerbare Energien bis 2050 so groß sein wie heute die fossilen Energien. Das Wachstum der Wind- und Solarindustrie kann sich alle 3 Jahre verdoppeln.

Atom- und Kohle: Arbeitsplatz-Abbau:
Dagegen werden in der konventionellen Stromerzeugung (Atom und Kohle) durch Rationalisierungen in den Großkraftwerken immer mehr Arbeitsplätze abgebaut.


Energiegipfel April 2006:

Ergebnis des Energiegipfels mit Angela Merkel: In den nächsten Jahren wird in Deutschland mehr in Erneuerbare Energien investiert (70 Milliarden Euro) als in konventionelle Kraftwerke. Die Zukunft wird sauber!


Wir bräuchten die Atomkraftwerke um den Strombedarf zu decken
Das ist falsch.
In Deutschland stammt weniger als ein Drittel des Stromes aus Atomkraftwerken.   Italien, Dänemark und Irland kommen ganz ohne AKWs aus.

Die Steigerung der Ökostromproduktion von 2005 bis 2009 wird den Strom ersetzen, den die vier Atomkraftwerke liefern, die als Erste im Zuge des Atomausstiegs abgeschaltet werden sollen. Bis 2011 wird sogar das Doppelte des Stromes der abzuschaltenden AKW erzeugt werden. Damit wäre sogar ein noch schnellerer Ausstieg möglich!
Eine Laufzeitverlängerung dient also einzig und allein dazu, den großen Stromkonzernen Millionen Einnahmen zu bescheren mit Uraltkraftwerken, deren Sicherheitsrisko von Jahr zu Jahr steigt.
(Siehe weitere detaillierte Infos über Atomenergie)

Natürlich können nicht alle Atomkraftwerke von heute auf morgen abgeschaltet werden, aber selbst mit der heutigen noch nicht ausgereiften Technik könnten regenerative Energien schon den 6-fachen Weltenergiebedarf liefern:

Energieform Angebot heute technisch nutzbar
Solar Energie 2850 -facher Weltenergiebedarf 3,8 -facher Weltenergiebedarf
Wind 200 -facher Weltenergiebedarf 0,5 -facher Weltenergiebedarf
Biomasse 20 -facher Weltenergiebedarf 0,4 -facher Weltenergiebedarf
Erdwärme 5 -facher Weltenergiebedarf 1,0 -facher Weltenergiebedarf
Meeresenergie 2 -facher Weltenergiebedarf 0,05 -facher Weltenergiebedarf
Wasserkraft 1 -facher Weltenergiebedarf 0,15 -facher Weltenergiebedarf
Gesamt: 3078 -facher Weltenergiebedarf 5,9 -facher Weltenergiebedarf

Bis 2100 kann Deutschland seinen GESAMTEN Bedarf aus erneuerbaren Energien decken, wenn die Weichen dafür HEUTE gestellt werden!
Das zeigt ein aktuelles wissenschaftliches Szenario des Deutschen Instituts für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart.


Gaskraftwerke
Moderne Gaskraftwerke lassen sich bei gleicher Leistung in einem Drittel der Zeit und zu einem Viertel der Kosten bauen wie Atomkraftwerke. Kosten für Entsorgung von Atommüll fallen nicht an. Wenn diese zudem noch Kraft-Wärme gekoppelt sind (KWK), erreichen sie eine Brennstoffausnutzung von über 90% im Gegensatz zu Atomkraftwerken mit nur 40% Wirkungsgrad. (siehe unten) Während in Deutschland gerade mal 10% der Energie aus KWK kommt ist Finnland hier mit 50% schon viel weiter.

Solarstrom
"Circa ab 2007 werden Solarzellen wirtschaftlich sein und dann folgt eine lange Wachstumsphase", sagt Helmut Engel, Geschäftsführer von Sharp Deutschland. Bislang wird weniger als 1% des Stroms (6 Millionen Quadratmeter) in Deutschland aus Sonnenenergie erzeugt. Der Marktanteil werde jedoch in den kommenden Jahrzehnten kräftig wachsen. Sharp ist der weltweit führende Hersteller von Photovoltaik-Zellen.
Im Jahr 2002 wurden in Deutschland Solarzellen mit einer Leistung von 80 Megawatt installiert. Damit liegt Deutschland weltweit hinter Japan auf Platz 2.

Die neuesten Solarzellen sind ultradünn und biegbar. Sie können auf Folien aufgebracht werden. Das Frauenhofer Institut in Freiburg tüftelt an Solarzellen mit höherem Wirkungsgrad und an farbigen Modulen, die sich dezent in Fassaden und Dächer integrieren lassen.

Schweden, Spanien, Großbritannien geben die Richtung an
Schweden strebt an, mit erneuerbaren Energien innerhalb von 15 Jahren unabhängig von Öl, Gas und Kohle zu werden. Bis 2020 soll Schweden komplett aus der Stromerzeugung mit fossilen Rohstoffen aussteigen.
In Spanien beschloss das Kabinett Ende August 2005, den Anteil Erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch innerhalb der nächsten 5 Jahre zu verdoppeln.
In Großbritannien will die Labour-Regierung den Anteil erneuerbarer Energien bis 2050 auf 60% schrauben.
.....und in Deutschland baut RWE zwei riesige neue Braunkohlekraftwerke, die 40 Jahre lang laufen sollen und dabei 14 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ausstoßen!

Atomenergie fördert Stromverschwendung
Atomkraftwerke benötigen zum wirtschaftlichen Betrieb eine ständige Stromabnahme. Das führte in Deutschland zum ökonomischen und ökologischen Unsinn des Ausbaus von Nachtspeicherheizungen, und in Belgien werden nachts Autobahnen beleuchtet.

Atomkraft würde uns unabhängig machen von steigenden Ölpreisen
Ein Pseudo Argument!
Nur 2% des deutschen Stromes wird mit Öl erzeugt.

Atomkraftwerke machen uns abhängig von Uranimporten. Die Vorräte in Russland werden in ca 10 Jahren zu Ende gehen. Weltweit werden die Uranvorräte etwa um 2050 erschöpft sein. Aufgrund der Verknappung hat sich in den vergangenen 5 Jahren der Preis für Uran nahezu verfünffacht.

Wer wirklich Unabhängigkeit von Rohstoffimporten will, muß auf Sonne, Wind, Wasser und Erdwäme umsteigen.

Atomkraft würde für niedrige Strompreise sorgen
Das ist falsch.
Der Strompreis in Deutschland ist abhängig von der Strombörse. Werden alte AKWs weiterlaufen gelassen, obwohl sie aus Sicherheitsgründen längst abgeschaltet werden müßten, verdient der Energieversorger entsprechend mehr. Der Verbraucher hat davon keinen Vorteil. Die Netzbetreiber haben 2003 den Privathaushalten 5 Milliarden Euro zu viel in Rechnung gestellt, sie haben kein Interesse an niedrigen Strompreisen.
Strom aus AKW Neubauten ist hingegen unrentabel. Wäre der Strommarkt vollständig liberalisiert, wäre Atomkraft ein Minusgeschäft.

Die Atomenergie ist die mit Abstand teuerste Enrgieform:
Bis heute hat der Steuerzahler hunderte Milliarden Euro an Subventionen für die Kernenergie bezahlt. (siehe oben)

Tschernobyl hat Weißrußland inklusive der Invalidenrenten bisher 235 Milliarden Dollar gekostet. 6% des Staatshaushaltes fließen direkt in Tschernobyl Programme. Eine komplette Sanierung des Geländes würde 2,5 Milliarden Euro kosten. Da das keiner bezahlen kann, überlassen wir das Problem den folgenden Generationen. Viele Generationen werden noch auf verstrahltem Boden leben, verstrahlte Lebensmittel essen, an Krebs oder "Tschernobyl AIDS" erkranken und behinderte Kinder zur Welt bringen - Schäden, die sich nicht in Dollar berechnen lassen. Der billige Atomstrom ist ein Märchen.

Die Atomkraft hilft gegen den Klimawandel
Das stimmt nicht.
Jede Kilowattstunde Atomstrom erzeugt 31,4 Gramm Kohlendioxid wenn man die aufwändige Erzeugung der Brennstäbe mit einrechnet. Das ist mehr CO2 als ein modernes KWK Gaskraftwerk erzeugt. (s.u.)
Nur 6,9% des Weltenergiebedarfs werden von Atomkraft gedeckt.
Ein britisches Expertengremium kam 2006 zu dem Schluß, dass eine Verdoppelung der Nuklearanlagen in Großbritannien bis 2035 nur eine CO2 Einsparung von 8% bringen würde.
Längere Laufzeiten von Atomkraftwerken sind kein Mittel zum Klimaschutz, sondern behindern ihn sogar. Denn je länger die Atomkraftwerke am Netz bleiben, desto weniger investiert die Industrie in Erneuerbare Energien. Die Gefahr eines GAUs steigt mit dem Alter der AKWs und das Problem der Atommüllentsorgung ist nach wie vor unlösbar.

Deutschland würde mit dem Atomausstieg einen Alleingang machen
Das stimmt nicht.
Deutschland und Großbritanninen haben seit 22 Jahren keinen neuen Reaktor bestellt. Belgien und Spanien wollen aus der Atomenergie aussteigen. In ganz Europa mit seinen 165 Reaktoren gab es seit 1990 nur EINEN Neubau (in Finnland)


Windräder würden Vogel stören
Eine Studie des NABU, die im März 2005 vorgestellt wurde, ergibt, dass Windräder für Vögel ungefährlicher sind als bisher angenommen.
Windanlagen an Gewässern können gefährlich sein für Greifvögel wie Seeadler und Rotmilan. Anlagen an Waldrändern stellen wiederum für Fledermäuse eine Gefahr dar. Dennoch sterben jährlich 200 mal so viele Vögel durch den Zusammenprall mit Autos wie durch den Zusammenprall mit einem Windrad-Rotorblatt. Wer dies also ernsthaft als Argument gegen Windenergie nutzen will, der sollte zuerst gegen den Autoverkehr protestieren.


Windräder würden die Landschaft "verspargeln"
Ob eine Windkraftanlage hässlich ist oder nicht, ist Geschmackssache.
Besonders interessant wird es aber dann, wenn diese Argumente gerade von denjenigen vorgebracht werden, die Atomkraft und Kohle befürworten:

"Verspargelung" der Landschaft für Atom- und Kohlestrom
     
Verspargelung der Landschaft für Atom- und Kohlestrom
 


Seit den 50er Jahren zwang der Braunkohle Tagebau bereits über 30.000 Menschen ihren Wohnort zu verlassen, weil ihre Häuser weggebaggert wurden. Denkmalgeschützte Dörfer verschwinden einfach von der Landkarte. Die Anwohner kämpfen vergeblich um ihre Häuser. (z.B. in Heuersdorf)
Der Tagebau Hambach (bei Köln) fördert pro Tag 100.000 Tonnen Braunkohle, die in RWE-Kraftwerken verfeuert werden - mit einem Ausstoß von mindestens 85.000 Tonnen klimaschädlichem Kohlendioxid pro Tag. RWE will noch 2 weitere Braunkohlekraftwerke bauen und damit diese Klimazerstörung für weitere Jahrzehnte zementieren. Dies ist für die RWE nur interessant weil die Bundesregierung den Energiekonzernen beim Emissionshandel zu viele kostenlose Zertifikate zum Ausstoß von Kohlendioxid zugestanden hat. Dadurch muss RWE für seine Klimazerstörung auch künftig fast nichts dazu bezahlen.


Kohlekraftwerk
     
 
Braunkohle Tagebau
     
 


Windkraft Anlagen hingegen stehen am Rand von Feldern, die nach wie vor als Acker oder Weide genutzt werden können und bringen dem Bauern ein zusätzliches Einkommen. Oder sie stehen auf dem Meer außerhalb der Sichtweite vor der Küste. Wegen wachsender Turbinengrößen werden in Zukunft weniger Anlagen mehr Strom erzeugen.

Bis 2020 können 11 Milliarden Tonnen Kohlendioxid eingespart werden, wenn Windkraftanlagen klimaschädliche Kohle- und Ölkraftwerke ersetzen. Die Bundesregierung rechnet mit Klimafolgeschäden in Höhe von 205 Euro pro Tonne Kohlendioxid. Ein Braunkohlekraftwerk, das 40 Jahre lang in Betrieb ist, verursacht somit ca 70 Milliarden Euro Klimaschäden.


Der Ausbau des Stromnetzes würde 1,5 Milliarden kosten

Es stimmt zwar, dass das Stromnetz in den nächsten10 Jahren ausgebaut werden muß um den ansteigenden Windstrom einzuspeisen. Eine Studie des Bundesumweltministeriums (BMU) errechnet aber, dass ein Durchschnittshaushalt hierfür nur 0,7 bis 1,1 Cent pro Jahr bezahlen wird. Bis 2007 ist sogar noch garkein Netzneubau notwendig.


Den Kohlekraftwerks Betreibern entstünden zusätzliche Kosten durch die Windenergie
Die AKW- und Kohle Kraftwerks-Betreiber behaupten gerne, dass ihre Kraftwerke die schwankende Stromproduktion der Windkraft Anlagen ausgleichen müssten und ihnen dadurch zusätzliche Kosten entstehen würden. Sie behaupten sogar, dazu würde aus technischen Gründen dieselbe Menge Kohle gebraucht wie unter Voll-Last.

Das stimmt nicht.

  1. Die Netzbereiber müssen schon seit eh und je Reservekapazitäten (Regelenergie) bereitstellen, um die uhrzeitabhängigen und auch plötzliche unerwartete Schwankungen ausgleichen zu können. Im Falle einer Notabschaltung eines Atomkraftwerkes muss das Netz innerhalb weniger Sekunden einen Leistungsabfall von bis zu 1000 MW ausgleichen können. Dagegen sind die Schwankungen bei der Windkraft harmlos, denn ein totaler Windabfall innerhalb weniger Sekunden ist extrem unwahrscheinlich.
  2. Dank immer besserer Wettervorhersagen lässt sich die Menge der eingespeisten Windenergie schon 1-2 Stunden im Voraus berechnen, so dass die Kraftwerksbetreiber Zeit haben, mit ihrer Stromproduktion auf die jeweiligen Windverhältnisse zu reagieren.
  3. Da immer irgendwo Wind weht, sind die Schwankungen keinesfalls so groß wie behauptet.
  4. Die 4 Stromkonzerne E.on, RWE, EnBW und Vattenfall konnten dem Kartellamt bisher nicht beweisen, dass zusätzliche Kosten durch die Vorhaltung von Regelenergie entstanden sind.
  5. Bei den Milliarden Subventionen, die in Kohle und Atom fließen, ist dieses Argument einfach lächerlich.


Desinformation durch das Spiegel Magazin

Mit dem Heft 14 / 2004 zeichnet der Spiegel ein haarsträubendes Zerrbild der Windenergie.
Es werden nicht nur Fakten verdreht sondern auch bewußt Lügen aufgetischt.

Konsequenz dieses Pamphletes:
Harald Schumann, einer der profiliertesten Journalisten des Magazins hat nach mehr als 17 Jahren Redaktionsmitgliedschaft umgehend gekündigt.

Auf der Rückseite des Spiegels findet man eine Werbung der Ruhrgas AG ( = E.ON)
Da es heute üblich ist, dass die Werbekunden den Inhalt von Magazinen bestimmen, ist leicht zu erkennen, von wo der Wind gegen die Windkraft weht: Von den Atom- und Kohlestrom Anbietern, die derzeit mit ansehen müssen, wie sie immer mehr Marktanteile verlieren und die mit allen unlauteren Mitteln veruchen, ihre sauberen Konkurrenten in den Schmutz zu ziehen.



Ökostrom Anbieter im Vergleich:    (Stand 2007)

Anbieter
Greenpeace energy eG
EWS Schönau GmbH
Lichtblick GmbH
Naturstrom AG
Naturenergie AG
Umweltnutzen / Förderung von Neuanlagen * (s.u.)
Der Kunde wird nach maximal 5 Jahren aus neuen Anlagen versorgt oder diese Menge entsprechend aus selbst gebauten Anlagen ins Netz gespeist. Tochtergesellschaft Planet energy GmbH projektiert und baut Anlagen

bei Tarif "Watt ihr spart" Preisanteil zw. 0,5 und 2 Cent / kWh wird zur Förderung von Anlagen verwendet

bei Tarif "Watt ihr wollt" (Aufschlag­modell) sind es 4,64 Cent/kWh

Investitionen in Klimaschutzprojekte. Pro Kunde und Monat wird laut den AGB ein Quadratmeter Tier- und Pflanzenwelt unter Schutz gestellt

Förderung von Anlagen, die mit EEG-Vergütung nicht rentabel sind - Förderzusage vor Baubeginn.
Projektierung und Neubau eigener Anlagen, Strommenge der geförderten Anlagen entspricht etwa den Kundenverbräuchen

Tarif Siber: kein Umweltnutzen!

Tarif Gold: 2,5 Cent /kWh werden zur Förderung von Anlagen verwendet.
Definition von Neuanlagen
Anlagen, die nach dem 30. Juni 2000 ans Netz gingen keine eigene Definition bekannt Definition nach ok-power-Label: Anlagen, die nach 31.12.1998, teilweise nach 1995, ans Netz gingen Anlagen müssen den Kriterien des GrünerStromLabel e.V. entprechen. keine eigene Definition bekannt
Versorgungs­konzept
zeitgleich * (s.u.) a) zeitgleich * (s.u.)
b) Aufschlagmodell 
zeitgleich * (s.u.) zeitgleich * (s.u.) und
Aufschlagmodell 
zeitgleich * (s.u.)
Strommix
(ohne Berück­sichtigung der pflichtmäßig abzunehmenden Strommenge nach EEG)
47% Wasser,
6% Wind,
1% Sonne,
0,6% Biomasse,
45% KWK (Gas)
(Stand 2004)
60% Wasser,
40% KWK (Gas)
(Stand 2004)
84% Wasser,
16% KWK (Biomasse)
(Stand 2005)
100% Wasser
(Stand 2005)
100% Wasser
(Stand 2005)
Eigentums-verhältnisse
Verbrauchergenossenschaft mit 12.000 Mitgliedern, die über die Gewinnverwendung entscheiden. Jeder kann Mitglied werden. GmbH mit vielen Gesellschaftern, vor allem aus der Gemeinde Schönau GmbH – Hauptgesell-schafter ist die Familie Saalfeld AG mit rund 800 Aktionären (die größten Aktionäre stammen aus der regenerativen Energiebranche) AG - im Besitz der Energiedienst-Holding AG (EnbW)
Eigentums-
Verflechtung mit Atomindustrie
keine keine keine keine ja (in EnbW-Konzern integriert)
Offenlegung der Lieferanten- Kraftwerke
ja Nur auf Anfrage nein nein ja
Eigentums-
verflechtung der Lieferanten oder Vertriebspartner mit der Atomindustrie
keine Keine Angaben zu Lieferanten. Eigentumsverhältnisse schwer nachprüfbar. keine Angaben, weder zu Kraftwerken, noch zu Lieferanten keine Angaben zu Lieferanten und Kraftwerken. Vertriebs-kooperationen mit Stadtwerken, an denen die Atomindustrie beteiligt ist ja
Preis pro Kilowattstunde
19,90 Ct. 19,90 Ct. - 21,69 Ct.
18,98 Ct. standard 21,25 Ct.
gold       22,25 Ct.
Tarif „silber: 20,23 Ct.
Tarif „gold:   23,21 Ct.
Preis für monatliche Grundgebühr
9,50 € 5,90 € 7,08 € 7,95 € 9,52 €
Kontakt
Greenpeace energy eG
Schulterblatt 120
20357 Hamburg
Tel 040 - 808 110 -330
Fax 040 - 808 110 -333
Email
greenpeace-energy.de
EWS - Schönau GmbH
Friedrichsstr. 53-55
79677 Schönau
Tel 07673 - 888 50
Fax 07673 - 888 519
Email
ews-schoenau.de
LichtBlick GmbH
Max-Brauer-Allee 44
22765 Hamburg
Tel 0180 - 2-660 660
Fax 0180 - 2-660 661
Email
lichtblick.de
Naturstrom AG
Mindener Straße 12
40227 Düsseldorf
Tel 0211 - 77 900-0
Fax 0211 - 77 900-599
Email
naturstrom.de
NaturEnergie AG
Am Wasserkraftwerk 49
79639 Grenzach-Wyhlen
Tel 0180 - 190 80 70
Email
naturenergie.de

Bau von Neuanlagen
Wenn Sie einen Stromversorger auswählen, achten sie UNBEDINGT darauf, dass er Neuanlagen baut. Ansonsten verkauft er nur den Strom aus alten (Wasser)Kraftwerken, die teilweise schon seit 30 Jahren existieren. Auf diese Weise werden die regenerativen Energien niemals die Kohle- und Atomkraftwerke ablösen!

Zeitgleiche Versorgung heißt,
dass der Stromversorger IMMER die Menge des Stromes liefert, die JETZT in diesem Moment von seinen Kunden verbraucht wird. Wenn die regenerativen Energien nachts oder bei Windstille nicht genug Strom liefern sollten, können umweltfreundliche Gaskraftwerke KWK (s.u.) die Last übernehmen.

Nicht-zeitgleiche (also mengengleiche) Versorgung heißt,
dass der Versorger IRGENDWANN über das Jahr die Menge Strom einspeist, die seine Kunden im JAHR verbrauchen. In einem Moment, in dem kein Wind weht und die Sonne nicht scheint, wird der Kunde also vom üblichen Strommix im Netz inclusive Atom- und Kohlestrom versorgt.

 


Was Sie beim Umzug beachten müssen
Wenn Sie in der neuen Wohnung von Anfang an grünen Strom beziehen wollen, sollten Sie Ihrem Ökostromanbieter 6 Wochen vor dem Umzug die neue Adresse, das Einzugsdatum und die neue Zählernummer miteilen. (per Brief, Fax oder Internet)
Sollten Sie das vergessen haben, werden Sie in der neuen Wohnung erst mal vom örtlichen Stromversorger (Stadtwerke) mit grauem Strom versorgt. Bis zu 6 Wochen können Sie in der neuen Wohnung rückwirkend umgemeldet werden. Sollten Sie auch diese Frist verpassen, hängt es von der Kündigungsfrist des örtlichen Stromversorgers ab, wann Sie in der neuen Wohnung sauberen Strom beziehen können.


Greenpeace-energy

     
Greenpeace energy
 
 
Greenpeace energy

Mit Greenpeace energy ist ab sofort der private Atomausstieg möglich !
Greenpeace energy liefert rund um die Uhr und 365 Tage im Jahr sauberen ökologischen Strom aus Windenergie, Wasser, Biomasse, Sonne und Gas.

Greenpeace-energery ist der zweitgrößte Ökostromanbieter in Deutschland.

Warum ist der Grundpreis bei Greenpeace-energy teurer als bei anderen Anbietern?
Greenpeace-energy verdient nicht am Verbrauch (an der Kilowattstunde). Die Grundgebühr deckt alle Kosten außer den Stromeinkauf. Es spielt also für die Wirtschaftlichkeit keine Rolle, wieviel Strom die Kunden verbrauchen. So kann GP-energy sogar zum Stromsparen aufrufen ohne dadurch weniger zu verdienen! Greenpeace-energy ist der einzige Stromanbieter, der die Zusammensetzung der Grundgebühr offenlegt. (s.u.)

EEG = Energie Einspeise Gesetz
KWK = Kraft Wärme Koppelung (s.u.)

Was unterscheidet Greenpeace-energy von anderen Ökostrom Anbietern ?

Greenpeace-energy bietet, was andere nicht bieten:

Download einer ausführlichen Beschreibung zu Greenpeace-energy (PDF Format ca 100 KB)


Preise bei Greenpeace-energy

Es ist erklärtes Ziel der Genossenschaft Greenpeace energy eG, wirtschaftlich zu arbeiten, ohne Profitmaximierung zu betreiben. Über die Verwendung von Überschüssen entscheidet die Vertreterversammlung der Genossenschaftsmitglieder.

Dabei ist es Ziel, mit Überschüssen den zusätzlichen Neubau von Anlagen zu fördern. Im Gegensatz zu anderen Stromanbietern legt GP-energy großen Wert auf Transparenz. Deshalb wird die Preiskalkulation veröffentlicht.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Anbietern hat Greenpeace-energy nie versucht, mit Dumpingpreisen Kunden zu gewinnen sondern hat von Anfang an realistisch kalkuliert. Die Folge: Greenpeace-energy schreibt schwarze Zahlen und der Preis ist und bleibt stabil. Greenpeace-energy liefert auch Strom ins Ausland und versorgt immer mehr mittelständische Betriebe.

2003 mußten die "Nebenkosten" um 0,45 Cent angepaßt werden, weil die staatlichen Abgaben gestiegen sind (Ökosteuer +0,31 Cent, KWK Umlage +0,06 Cent, EEG +0,08 Cent = 0,45 Cent)
2007 mußte der Strompreis abermals an die Mehrwertsteuererhöhung angepaßt werden.
Trotzdem ist Greenpeace energy einer der preisstabilsten Stromanbieter in Deutschland.

Ein Großteil der übrigen Stromanbieter hat deutlich die Preise erhöht. Die Begründungen dafür entbehren oft jeder Basis.

Die Preise von konventionellem Strom werden in den kommenden Jahren weiter steigen, da viele überalterte Kohlekraftwerke durch neue ersetzt werden müssen.

Anders als bei der Telekommunikation war die Bundesregierung bislang nicht bereit, den liberalisierten Energiemarkt zu regulieren. Die Folge: Fast alle Netzbetreiber verstehen die Netznutzungsgebühren offenbar als Lizenz zum Gelddrucken und weigern sich hartnäckig, die Kalkulationsgrundlage für die von ihnen erhobenen Gebühren offen zu legen.

Ein Drittel der Kosten, die der Verbraucher bezahlt, gehen als Durchleitungsgebühren an die alten Monopolisten, denen die Leitungsnetze noch gehören.

Paradoxerweise muss auch Ökosteuer auf Ökostrom bezahlt werden!

Dazu kommt eine völlig überhöhte Zähler-Ablesegebühr von 33 Euro für das Ablesen des Zählers einmal im Jahr.

All dies bezahlt der Stromkunde ohne dass dieses Geld beim Stromanbieter ankommt.

Greenpeace-energy Strompreis pro Kilowattstunde (2007)
Eigentliche Stromkosten (regenerativ + KWK) 6,20 Cent

Netz Durchleitungsgebühren der Netzbetreiber

5,80 Cent
Konzessionsabgabe (je nach Gemeindegröße) 1,70 Cent
Stromsteuer (Ökosteuer) 2,05 Cent
Energie-Einspeise-Gesetz-Umlage 0,60 Cent
Kraft-Wärme-Koppelungs-Umlage 0,35 Cent
19 % Mehrwertsteuer
3,20 Cent
Summe 19,90 Cent
Greenpeace-energy Grundgebühr pro Monat (2007)
Verwaltung und Kundenservice 4,38 Euro

Grundgebühr für die Netznutzung
(Manche Netzbetreiber erheben eine Grundgebühr für jeden Netznutzer)

0,88 Euro
Zählerablesesegebühr und Zählermiete 2,72 Euro
19 % Mehrwertsteuer
1,52 Euro
Summe 9,50 Euro

Java Script Tarif Rechner :

Bitte den Jahresverbrauch eingeben:    kWh        
Greenpeace-energy pro Monat:  Euro
Greenpeace-energy pro Jahr:  Euro Stand 2007


Was kostet Greenpeace-energy ?


Verbrauch Kosten
1500 kWh / Jahr (1 Person) 34,38 € pro Monat
2500 kWh / Jahr (2 Personen) 25,48 € pro Monat & Person
4000 kWh / Jahr (4 Personen) 18,95 € pro Monat & Person
Strommix
0 % Atomstrom
40 % Gas
60 % Erneuerbare

Einen Wechsel zu einem sauberen Stromanbieter kostet Sie also weniger als eine Schachtel Zigaretten!
Inzwischen ist in einigen Städten Ökostrom schon billger als der lokale Stromanbieter.


Geht bei Greenpeace das Licht aus, wenn die Sonne nicht scheint und Windstille herrscht?
Nein. Greenpeace wird aus einem Mix von erneuerbaren Energien und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen versorgt. Wenn also die Sonne einmal nicht scheint oder der Wind nicht weht, steht ein umweltfreundliches Blockheizkraftwerk bereit. Diese Kombination ermöglicht eine sichere Versorgung rund um die Uhr.

Kraft-Wärme-gekoppelte Anlagen (KWK)

Greenpeace energy bezieht 36% des Stromes aus Kraft-Wärme-gekoppelten Anlagen, die mit Gas betrieben sind.
Ist das nicht umweltschädlich?
Warum kann nicht der ganze Strom aus regenerativer Energie kommen?

Das ist zur Zeit (allein und ohne Strom Importe) noch nicht möglich. Möglich und realistisch ist es aber, mindestens zur Hälfte regenerative Energieträger wie Biomasse, Solarenergie, Wind- und Wasserkraft und maximal zur Hälfte effizientere Energieerzeugung (KWK) zu nutzen. Dieser Energiemix stellt einen Übergang bis zur gänzlichen Stromgewinnung aus regenerativen Energieträgern dar und wird in seiner Zusammensetzung weiter optimiert.

Erdgas ist für diesen Übergang deshalb geeignet, weil es der umweltschonendste fossile Energieträger ist. Gegenüber Braun- und Steinkohle weist Erdgas nur halb so hohe CO2-Emissionen pro Kilowattstunde auf. Kraft-Wärme-gekoppelte Blockheizkraftwerke tragen mittelfristig sogar zur CO2-Einsparung bei, weil sie mit der gleichzeitig produzierten Fernwärme uneffiziente Heizungen verdrängen.

Atom- und Kohlekraftwerke haben nur einen Wirkungsgrad von 40%.
Das heißt 60% der Energie werden von Kühltürmen als Wärme an die Atmosphäre oder an Flüsse abgegeben.
Ein 1,3 Giga Watt Atomkraftwerk pumpt also 2 Giga Watt Abwärme in die Flüsse - eine pure Energieverschwendung!


KWK Kraftwerke hingegen erreichen mehr als die doppelte Brennstoffausnutzung: über 90 %!
Bei der Kraft-Wärme-Koppelung wird die Abwärme bei der Stromerzeugung zur Warmwasseraufbereitung und zum Heizen benutzt.
Da man warmes Wasser nicht so gut über lange Strecken transportieren kann, sollten statt weniger großer Kraftwerke viele kleine dezentrale Blockheiz-Kraftwerke gebaut werden. Diese sollten Gas Kraftwerke sein, da Gas nur die Hälfte bis ein Drittel so viel CO2 produziert wie Kohle und Öl.

In Deutschland gibt es einige KWK Kraftwerke (z.B. in Schwäbisch Hall). 2006 werden 14% des deutschen Strombedarfes aus KWK gedeckt. Hätte die Politik in der Vergangenheit den Bau dieser Anlagen gefördert, - statt Milliarden von Steuergeldern in die Atomenergie zu stecken - könnte heute bereits ein Drittel des Stromes in Deutschland aus KWK Anlagen kommen. Das Potenzial wird auf 50% geschätzt.
(Zum Vergleich: selbst die 19 deutschen Atomkraftwerke produzieren nur 30% des Gesamt-Stromes)
Gute Bedingungen für KWK bestehen in den neuen Bundesländern., nachdem dort viele Kommunen ihr Fernwärmenetz aus DDR Zeiten wieder flottgemacht haben.

Ein weiterer Vorteil : Alte umweltbelastende Ölheizungen können durch effiziente KWK-Anlagen ersetzt und ausrangiert werden.


Greenpeace-energy Webseite
(dort können Sie sich online anmelden)



Stromversorger und Politik verhinderten den Wettbewerb
Die Öffnung des Strommarktes hat das über 60-jährige Monopol der großen Stromkonzerne aufgehoben.
(Das Gesetz "Zur Wehrhaftmachung der deutschen Wirtschaft" der Nationalsozialisten, legte bis vor 1999 die Monopole fest.)

Bis 2005 verweigerten die Strommonopolisten als Netzbesitzer den fairen Netzdurchfluss von sauberem Strom. Sie legten den sauberen Konkurrenten durch Wucherpreise für Durchleitungsgebühren Steine in den Weg. Während die Netzgebühr beim Bezug einer Kilowattstunde Atomstrom aus einem 300 km entfernten Reaktor unter 3 Cent kostete, musste für den Bezug einer Kilowattstunde aus einem genauso weit entfernten Windrad mehr als doppelt soviel bezahlt werden.

Grundproblem war, dass es der Gesetzgeber versäumt hatte, eine klare gesetzliche Regelung für die Benutzung der Stromnetze zu schaffen. Die deutsche Energiepolitik hat 7 Jahre lang einen fairen Wettbewerb verhindert!


     
Energie Müller
 
Müller - Industrie und Politik Hand in Hand
Von 1973 an hat Müller zuerst bei RWE und dann bei dem E.ON-Vorgänger Veba gearbeitet.
1998 ernennt Schröder den parteilosen Manager überraschend zum Wirtschaftsminister.

Müller war damit zuständig für die Gesetzgebung auf dem gerade liberalisierten Strommarkt und trat in fast allen Bereichen zu Gunsten der Stromgiganten kräftig auf die Bremse:

Wettbewerber, Kartellwächter und Verbrauchervebände warfen dem Minister lauthals eine einseitige Politik zugunsten seiner ehemaligen Arbeitgeber vor.

Auf die Spitze trieb es Müller, als das Bundeskartellamt im Jahr 2001 den beantragten Zusammenschluss von Deutschlands größtem Stromkonzern E.ON mit Europas größtem Gashändler, der Ruhrgas, wegen Monopolbildung untersagte.

Müller plädierte ganz offen dafür, das Kartellamt zu ignorieren und die wettbewerbsfeindliche Mammutfusion per Ministererlaubnis auf den Weg zu bringen. Bedenken, dass er aufgrund seiner ehemaligen Tätigkeit bei E.ON befangen sei, wischte er kategorisch vom Tisch.

Anfang 2002, wenige Wochen nach der umstrittenen Fusion erhielt Müller vom Stromkonzern E.ON eine Pension von monatlich 8000 Euro und kassierte monatelang sowohl Ministergehalt als auch Managerpension.
Auch den Rest seiner Amtszeit setzte Müller sich gegen "zu harte Auflagen" für die Stromversorger ein.

Ende 2002 ersetzte Schröder ihn durch Wolfgang Clement.

2003 bedankte sich die Industrie: Müller wurde Chef der mächtigen Ruhrkohle AG. Das Kohleunternehmen gehört zu einem Drittel E.ON.

Clement - eine Marionette der Stromkonzerne
Die 4 großen Stromkonzerne EnBW, Eon, RWE und Vattenfall brachten im November 2004 beim Energiegipfel bei Clement gleich fertig formulierte Gesetze mit, die nach ihren Wünschen erlassen werden sollten. Sie wollten die von ihnen gezahlten Steuern auf die Netzkosten aufschlagen dürfen - sich die Steuern also vom Verbraucher zurückholen! Das wäre so, als könnten normale Steuerzahler die Einkommenssteuer aus dem Jahr A im Jahr B wieder von der Steuer absetzen. Clement hatte nichts dagegen einzuwenden, obwohl das jährlich 1,5 Milliarden Euro aus der leeren Staatskasse in die ohnehin schon gut gefüllten Taschen der Konzerne gespült hätte.

Da kann man sich nur wundern: Das Erneuerbare Energieen Gesetz soll angeblich der Untergang des Abendlandes sein, weil es 1,5 Milliarden kostet, aber den Stromriesen den gleichen Betrag zuzusschanzen ist kein Problem!!

Regulierungsbehörde
Im April 2005 beschließt der Deutsche Bundestag endlich ein Energiewirtschaftsgesetz, das die 7-jährige Ära der Behinderung, Diskriminierung und undurchsichtigen Praktiken in der Strombranche durch die großen Energieversorger RWE, Eon, Vattenfall und EnBW beendet.

Die Einrichtung einer mit umfangreichen Kompetenzen ausgestatteten Regulierungsbehörde stellt zukünftig sicher, dass neue Anbieter nicht durch überhöhte Netznutzungs-Gebühren aus dem Markt gedrängt werden. Das eröffnet erst die Chance für mehr Wettbewerb und für eine breitere Palette von Stromanbietern.

Außerdem müssen künftig die Unternehmen die Herkunft ihres Stromes kennzeichnen.


Siehe auch:




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